Die Leute die du kennst sind meist die besten, die du hast
Clueso


Sooo, nicht alles was hier steht ist autobiographisch oder von mir selbst geschrieben, noch war es zu einem bestimmten Anlass. Selbst wenn es manchmal so scheinen mag, man kann sich auch ab und zu in eine bestimmte Situation hineinversetzen, wenn man schreibt^^. Also liebe Leute, nicht gleich Paras schieben, wenn ihr dadurch meint mich zu kennen, weil ihr drei Texte gelesen habt :P
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Es ist zerreißend, vernichten, verletztend.... Du willst helfen, doch kannst es nicht. Alles was du für ihn tun kannst ist zuschauen wie er ins verderben rennt oder kurz vorm abgrund stehen bleibt und dich fragend anschaut. dann... gibst du ihm den letzten stoß. du kannst es nicht mit ansehen wie er sich selbst zerstört...für dich. dass er wegen dir so leidet, gegen sich selbst einen kampf bis ans bittere ende führen würde nur um sich selbst zu leugnen. alles was du tust ist nicht ihn zu erretten, ihm das zu geben was ihm trotz diesem schmerzes am leben gehalten hat - der funke der hoffnung durch deine rettung. nein, er geht dieses wagnis ein und weiß er wird verlieren. doch die illusion eines sieges lebt ihn seinem herzen weiter. und du.... du raubst ihm das letzte was er noch besaß nachdem du ihn dazu getrieben hast sich selbst für dich aufzugeben. du entreißt es ihm. herzlos. kalt.
doch du kannst seine schmerzerfüllten augen nicht mehr sehen, kannst seine stimme nicht mehr hören und seinen flehenden, kranken anblick nicht mehr ertragen. du willst seine worte nicht sehen die er im letzten augenblick flüstert, nur um dir zu sagen...."ich liebe dich"......



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Langsam strichen seine pendelnden Füße über das sanfte grüne Gras. Der Winter lag nun schon so weit weg… Dieser Winter. Er erinnerte sich nur allzu gut an die verschneiten und einsamen Wintertage… Einsamkeit… Ja, doch diese Erinnerung erweckte in ihm immer einen Schmerz, einen Schmerz den er am liebsten vergessen wollte. Mit einer mürrischen Handbewegung wischte er seine Gedanken hinfort. Kido…er seufzte. Er sollte nicht daran denken.
Er konzentrierte sich auf die Wärme des Steines, auf dem er saß. Er ließ das wohltuende Gefühl der Geborgenheit in sich eindringen, bis es seinen ganzen Körper überflutete. Nun saß er schon so lange hier. Ein bunter Schmetterling flog zu einer alten Baumwurzel, um sich dort mit schlagenden Flügeln niederzulassen. Ein Lächelnd huschte bei seinem Anblick über sein Gesicht. Manchmal beneidete er das unbeschwerte Leben anderer Lebewesen. Doch dann keimte auch immer die Frage in ihm auf, ob es wirklich so unbeschwert war, wie es schien. Kidos Leben schien auch so unbeschwert. Doch niemand konnte die schwarzen, zerrissenen Wolken in ihr sehen mit denen sie täglich kämpfte. Nicht einmal er…bis sie schließlich… „Ricou…Ricou…“ wisperte es sanft durch die Bäume. Er hob den Kopf und legte ihn schief um dem Geräusch zu lauschen. Ja, sie war immer bei ihm, was er auch machte. So hatte sie es ihm versprochen, als sie hinfort zog. Das Wispern mahnte ihn daran, nicht traurig zu sein. Lächelnd dachte er daran, wie sie ihn immer leicht tadelnd angesehen hatte, als er traurig in einer Ecke saß und nachdachte. In solchen Momenten nahm sie seinem Kopf, sanft wie sie war, fast wie ein Windhauch, zwischen ihre Hände, streichelte sanft über seine Haare und sein Gesicht und sagte: „Hey Ricou, das Leben ist viel zu kurz um es den Schatten zu schenken. Lass sie nicht zu nah an dich heran. Genieße die Sonne in deinem reinen Herzen, denn ich kann es nicht ertragen dich so zu sehen.“ Dabei sah sie ihn oft mit einem verschmitzen Lächeln an, doch mit großen traurigen Augen. Ob sie schon damals wusste, dass sie ihr Ziel bald erreicht hatte…?
Seufzend stand er von seinem Sitzplatz auf. Dabei fiel sein Blick auf sein Schulterblatt, das sich im Wasser spiegelte. Ein schwarzes Zeichen schlängelte sich geschickt seine Schulter entlang. Ja, er war einer der Auserwählten. Er hatte seine Bestimmung noch nie ganz akzeptieren können, doch in letzter Zeit viel es ihm noch schwerer. Warum sollte er seiner ‚Bestimmung’ folgen? Welchen Sinn hatte es jetzt noch, welchen Sinn hatte sein Leben jetzt überhaupt noch? Das einzige was ihn antrieb war sein Versprechen Kido gegenüber. Sie hätte nicht gewollt, dass er sein Leben wegen ihr wegwarf. Doch was sollte er machen? Seid dem letzten Schnee lag ein Schatten auf seinem Gesicht, der nie zu verschwinden schien. Er begleitete ihn Tag und Nacht. Andere schienen ihn nicht zu sehen, doch seine Anwesenheit machte sich durch einen meist verwirrten Gesichtsausdruck seines Gegenübers bemerkbar.
Langsam schlich die Dämmerung, der Vorbote der Nacht, über die kleine, abgelegene Wiese. Nun war es Zeit für Ricou zu gehen. Er breitete seine Arme aus und atmete die frische und befreiende Nachtluft ein. Sie strömte durch seinen Körper, bis in den letzten Winkel. Als sein Körper mit ihr vollends gefüllt war, nahm sie ihn mit. Weit, weit weg. Er schwebte hinfort, dorthin, wo vielleicht niemals jemand mit seinem menschlichen Körper gelangte. Der Körper, der einen immer dort unten festhalten wird. Aber er schwebte. Frei, glücklich und wie ein Hauch im Wind…

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